"Die Nacht des Nikodemus" - eine ökumenische Feier für Gottsucher am 12.03.10 in der Basilika Vierzehnheiligen

Die Nacht des Nikodemus –
Eine ökumenische Feier für Gottsucher
Die Behauptung, die Menschen unserer Zeit seien ausgesprochen religiös, steht in eigenartigem Kontrast zur abnehmenden Zahl derer, die ihren Glauben in der Kirche leben. Im normalen Programm unserer Gemeinden und Bildungseinrichtungen spiegelt sich diese Einsicht kaum wider.
"Die Nacht des Nikodemus" versteht sich als Einladung an alle, die
- einmal getauft wurden, zur Erstkommunion gegangen sind, gefirmt bzw. konfirmiert wurden, deren Beziehung zu Gott (und seiner Kirche) aber im Laufe ihres Lebens beschädigt wurde;
- von ihrer Kirche enttäuscht sind und/oder aus der Kirche ausgetreten sind, die aber trotzdem glauben möchten;
- in einem glaubensfeindlichen politischen System aufgewachsen sind und nun spüren, dass es doch mehr gibt zwischen Himmel und Erde als das, was die Naturwissenschaft verkündet;
- Entscheidungen getroffen haben, die nicht im Einklang mit der kirchlichen Lehre stehen und die sich deswegen in der Kirche irgendwie fremd vorkommen;
- feststellen, wie hartnäckig die kleine Flamme der Sehnsucht nach „Gott“, (nach Sinn, nach Geborgenheit, nach Angenommensein, nach Heimat, nach Versöhnung) weiter brennt.
Ziel dieser ökumenischen Feier ist es, einen Raum zu schaffen für zwanglose Nachdenklichkeit. Lebens- und Glaubensfragen dürfen zugelassen werden, ohne dass Anklagen oder Vorwürfe zu befürchten sind. Der weite Raum der Basilika Vierzehnheiligen und die vorgerückte Stunde gewähren auch jene Diskretion, die es leichter erscheinen lässt, einfach dazuzukommen und einmal jene Seite des Lebens zuzulassen, die sonst so leicht verdrängt oder mit Stammtischargumenten zum Schweigen gebracht wird.
Die Ökumenische Feier für Gottsucher wird vorbereitet von den Franziskanern in Vierzehnheiligen zusammen mit Pfarrer Matthias Hagen von der Evangelischen Gemeinde in Bad Staffelstein.
Sie findet statt am Freitag, 12. März 2010 um 20 Uhr in der Basilika Vierzehnheiligen.
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.
(Hilde Domin)












