Die Basilika Vierzehnheiligen war beim "Fränkischen Mariensingen" am 15.08. mit Gästen bis auf den letzten Platz besetzt
Unterfranken sangen zu Ehren der Mutter Gottes.
Volksmusikgruppen ließen in Vierzehnheiligen
Marienlieder aus fünf Jahrhunderten erklingen.
(Dieser Beitrag stammt von Gerda Völk und war im "Fränkischen Tag" vom 18.08. erschienen.)
Das "Fränkische Mariensingen" in der Basilika Vierzehnheiligen erfreute sich auch in diesem Jahr eines großen Zuspruchs. Ein Konzert, zu dem die Rafelder Brotzeitmusik zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Fränkische Volksmusik aus Unterfranken eingeladen hatte.
„Die Freunde der Fränkischen Volksmusik haben es sich zur Aufgabe gemacht, die vielen überlieferten Marienlieder wieder neu erklingen zu lassen und so an die kommenden Generationen weiterzugeben“, betonte Organisator Robert Gießübel aus dem unterfränkischen Grafenrheinfeld. Einen besonderen Gruß richtete er an P. Dominik Lutz und an P. Christoph Kreitmeir.
"Maria werde als Vorbild und Fürsprecherin am Throne Gottes verehrt", betonte Gießübel. „Deshalb ist sie für Christen dieWegbegleiterin in guten und in bösen Tagen“.
Die Volksmusik- und Instrumentalgruppen boten den zahlreichen Konzertbesuchern (die Kirche wurde wegen Überfüllung geschlossen) ein anspruchsvolles Programm.
Zur Aufführung kamen Marienlieder aus fünf Jahrhunderten. Mit einem„Allemande“ eröffnete die Rafelder Brotzeitmusik das rund 90-minütige Konzert in der festlich geschmückten Basilika.
"Am Hochaltar ist die Himmelfahrt Mariens dargestellt", betonte P. Christoph in seinen Begrüßungsworten.
Seit rund zwölf Jahren singen die verschiedensten unterfränkischen Volksmusikgruppen in zweijährigem Abstand in der Basilika. Es ist ein Ereignis,
das sich jedes Mal über zahlreiche Besucher freuen darf. Heuer wurden dazu rund 200 Stühle aus Unterfranken mitgebracht, dennoch fanden nicht alle
Gläubige und Zuhörer einen Platz. Zum Konzept des Konzertes gehört es auch, dass es nicht nur die Möglichkeit des Zuhörens bot, sondern auch aktiv zum
Mitsingen und Mitbeten einlud. Bevor der gemischte Chor des Gesangvereins Grafenrheinfeld ein „Ave Maria“ anstimmte, sangen alle Konzertbesucher
gemeinsam mit der Rafelder Brotzeitmusik das „Gegrüßet seist du Königin“.
Mit zarten und gefühlvollen Klängen trug auch der „Grettschter Dreigesang“ zur inneren Einkehr der Konzertbesucher bei und beeindruckte unter anderem mit Interpretationen von „Sei gegrüßt o Jungfrau rein“, „Meerstern, ich dich grüße“ und „Glorwürd’ge Königin“. Auch die Frauensinggruppe "Cantatori" reihte sich mit ihren Beiträgen in die Marienverehrung ein.
Alphörner zählen nicht gerade zu den Instrumenten, die häufig in der Basilika Vierzehnheiligen anzutreffen sind. Dennoch passte der weiche, sonore
Alphorn-Klang wunderbar in den kirchlichen Raum: Mit „Waldfrieden“, „Gloria“ und einem „Gruß an Freiburg“ gelang dem "Alphornbläser-Trio Hart, Weth und Döpfert" eine beinahe meditative Stimmung. Mit einer Meditation in C-Moll und einem Ländler aus Franken war die "Saitenmusik Bluhm" zu hören.
Am Ende des Konzertes drückten viele Besucher ihre Dankbarkeit für einen besonderen Musikgenuss mit einem lang anhaltenden Applaus aus.















