Frühjahrsausgabe der Zeitschrift "Franziskaner" mit dem Thema "Hauptsache gesund ?"
Kaum etwas wünschen wir unseren lieben Mitmenschen zu ihren Festtagen häufiger als Gesundheit. Aber ist Gesundheit wirklich das Wichtigste? Laufen wir Gefahr, vor lauter Wellness, Fitnesswahn und Jugendkult falsche Prioritäten zu setzen?
Kostenlos erhältlich in allen Franziskanerklöstern und Häusern, im Direktversand an 35.000 Bezieher sowie online als Flash-PDF. Schauen Sie rein!
Aus dem Vorwort:
Ich kann sie nicht machen, wohl aber pflegen: meine Gesundheit.
Ich erschrecke, wenn jemand aus meinem persönlichen Lebensumfeld von einem Tag auf den anderen schwer krank wird. Und ich freue mich, wenn ich 90-Jährigen begegne, die rüstig und vital sind. Vieles kann ich für meine Gesundheit tun. Mein Arzt empfiehlt mir Bewegung, gesunde Ernährung und weniger Stress. Trotz alledem ist und bleibt Gesundheit ein Geschenk. Die Fortschritte der Medizin und Hygiene verhindern den Prozess des Alterns nicht: Ich bin wie alle Geschöpfe vergänglich.
In der Antike – und das gilt auch für das Umfeld
Jesu – galt Gesundheit als ein Zeichen dafür, dass ein Mensch
gottesfürchtig lebt und darum belohnt wird. Krankheit galt als Strafe
für Unglauben oder sündiges Verhalten. Jesus hat mit dieser Häresie
aufgeräumt. Er hat sich den Kranken in besonderer Weise zugewandt, hat
sie aufgerichtet, getröstet, geheilt. Uns allen hat er Wege aufgezeigt,
wie wir versöhnt mit unseren Begrenzungen leben können. Seine Botschaft:
Krankheit ist nicht Folge der Sünde, aber sie ist ein Zeichen, dass
Mensch und Schöpfung noch nicht ihre Vollendung in Gott gefunden haben.
Die Zeitschrift »Franziskaner« ist kein Gesundheitsmagazin. Sie kann und will sich nicht mit medizinischen Fachbeiträgen beschäftigen. Sie will das Thema Gesundheit von der menschlichen, religiösen und franziskanischen Seite her beleuchten. Dabei ist die Frage, ob wir modernen Menschen einem Jugend-, Wellness- und Gesundheitskult huldigen, ebenso wichtig wie die Frage, warum denn gerade heute so viele von uns körperlich und psychisch krank sind. Wir haben zwar die Pest und den Aussatz besiegt, uns aber moderne Geißeln mit den Namen »Burn-out«, »Stress«, »Überlastung«, »Depression“ oder »Drogenabhängigkeit« eingehandelt.
Finden wir endlich zu einer vernünftigen leibfreundlichen Ethik, die dem Evangelium Jesu Christi entspricht?
Ergänzungen zum Titelthema und Weiteres
Und hier finden Sie das Online-Archiv, wo Sie alle bisherigen Zeitschriften runterladen können:http://www.franziskaner.de/Franziskaner-Zeitschrift-der.zeitschrift.0.html















