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"Ich brauche Gott nicht!" sagen sie und brauchen Frau um Frau, Mann um Mann, Auto um Auto, Titel um Titel. Sie werden nicht satt und fühlen sich einsam. "Ich brauche Gott nicht!" sagen sie und brauchen Tabletten und können nicht schlafen. Von der Sehnsucht, blieb die Sucht, von der Liebe die Gier, von der Politik die Intrige, von der Macht die Gewalt, von der Autorität der Zwang, von der Technik die Angst, vom Reichtum der Streit, vom Glauben das Brauchtum. Selig der Mensch, der Gott braucht! Martin Gutl |














