Wo Liebe ist, gibt es keine Furcht; wo Geduld ist, gibt es keinen Zorn; wo Fröhlichkeit ist, gibt es keinen Geiz.

(Franz von Assisi zugesagt)

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Konzert zum Freitagsläuten

(Dieser leicht geänderte Beitrag von Birgid Röder erschien am 25.08. im Obermain Tagblatt, S. 21 und im Bad Kurier am 25.08., S. 17.)

Mit den Konzerten zum Freitagsläuten hat Basilikaorganist Georg Hagel eine besondere Reihe in Vierzehnheiligen geschaffen, keine langen Abendveranstaltungen, sondern überschaubar, eine gute halbe Stunde lang, in der Saison von Mai bis Ende September. Und da, am helllichten Nachmittag, ist die Basilika voller Menschen, die sich nach dem Glockenläuten um 15.00 Uhr mit der berührenden Orgelmusik auf das Wochenende einstimmen lassen.

 
georg hagel
 

Basilikaorganist Georg Hagel hat die Reihe „Orgelkonzert zum Freitagsläuten” initiiert und damit einen kulturellen Glanzpunkt geschaffen.

 

Der Organist hat einen Weg gesucht, in der Kirche, die im Wald steht, eine Konzertreihe zu initiieren. Wenn die Pilger weg sind, wenn die heiligen Messen gefeiert sind, am Abend, dann ist hier kein Mensch unterwegs, kein Publikum für lang dauernde Aufführungen. Und an den Wochenenden gehört Vierzehnheiligen den Gottesdienstbesuchern und den zahlreichen Wallfahrten, die ankommen und wieder ausziehen.

Georg Hagel hat das Angebot zugeschnitten auf die Basilika und ihre Lage etwas abseits, und er hat den richtigen Zeitpunkt gewählt. Am Freitag, um 15.00 Uhr, wenn die Glocken „zur neunten Stunde“ läuten, dann schließen sich die Türen für kurze Zeit, dann bleibt die Welt draußen. Die Zuhörer lauschen, kommen zur Ruhe, und, nachdem die Glocken verstummen, erfüllt Orgelmusik die Kirche bis in den letzten Winkel, dann zieht der Organist alle Register, zeigt die Klangfülle des modernen Instruments, das hinter dem historischen barocken Prospekt die unglaubliche Zahl von 5000 Pfeifen verbirgt. Hagel spielt Johann Sebastian Bach, den Barockkomponisten. Die Fantasie G-Dur, „Erbarm Dich mein Herre Gott“, „Jesus bleibet meine Freude“ . Dann Leon Boellmanns berühmte Suite Gothique. Zart das Menuett, fulminant der Abschluss, die Toccata.

Dazwischen nachdenkliche Worte von Franziskanerpater Christoph Kreitmeir zu einem fairen Umgang miteinander. Er ermutigt: „Sagt den Menschen, die ihr liebt und um die ihr euch sorgt, dass sie etwas Besonderes sind. Zeigt es ihnen, bevor es zu spät ist.“ Die Patres wechseln da ab und somit kommt auch hier ein interessantes Mosaik von geistlichen I-Tüpfelchen zum Konzertgenuss hinzu.

 
Konzert zum Freitagsleuten
 

Beim Konzert zum Freitagsläuten strömen seit inzwischen mehr als sieben Jahren Hunderte von Zuhörern in die Kirche. Wer es einmal erlebt hat, weiß, warum: Die Basilika braucht mit ihrer Akustik den Vergleich mit dem Bamberger Dom oder sogar Notre Dame in Paris nicht scheuen. Das sagt kein Geringerer als Hagel selbst, und er kann es beurteilen, hat er doch jahrelang im Bamberger Dom gespielt und während seines Studiums auch in Notre Dame musiziert: „Der Klang in dieser vergleichsweise kleinen Kirche ist dem Klang in einer Kathedrale ebenbürtig.“

An den kommenden Freitagen spielen Gastorganisten die Konzerte zum Freitagsläuten. Zum Abschluss dieser Saison am 30. September wird wieder Basilikaorganist Georg Hagel persönlich an seinem Instrument sitzen. Und jedesmal aufs Neue wird diese besondere halbe Stunde zu einer wunderbaren Einstimmung auf das Wochenende.

 
 
 

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Wir wollen auch auf die Homepage der Deutschen Franziskaner hinweisen.

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