Ende der Vierzehnheiligen-Gebetskette nach 53 Tagen

Pünktlich zum Vierzehnheiligenfest beenden wir unsere ‚Vierzehnheiligen-Gebetskette‘. Sie war für die Zeit gedacht, in der die Gläubigen nicht an der Eucharistiefeier in der Kirche teilnehmen konnten. So waren 53 Tage lang Menschen, die sich mit Vierzehnheiligen und den Hl. Nothelfern verbunden fühlen, eingeladen, täglich um 14.00 Uhr vierzehn Minuten lang zum Läuten der Nothelferglocke die Nöte und Anliegen der Menschen vor Gott zu tragen, die in irgendeiner Weise vom Corona-Virus betroffen sind. Eine kleine Zahl von Menschen kam täglich zum Gebet in die Basilika. Andere haben von Nah und Fern zur gleichen Zeit am Gebet teilgenommen. Dabei boten das schlichte Gebet des ‚Vater Unser‘, des ‚Gegrüßet seist du Maria‘ und die Stille Gelegenheit, vieles an Ängsten, an eigenem Bedrängtsein und an Sorge mit der Unterstützung der hl. Nothelfer vor Gott hinzutragen und ihm zu übergeben. Wir glauben fest, dass alles, was in dieser Zeit der Not an Gutem gewachsen und an Schlimmem abgewendet worden ist, auf die Fürsprache unserer Heiligen Nothelfer und auf viele betende Hände zurückgeht. Dafür und für das Unterstützen der Gebetskette danken wir allen Beteiligten von Herzen.

Auch wenn die schlimmste Gefahr durch das Corona-Virus bei uns zunächst vorüber zu sein scheint, wollen wir weiterhin an Menschen gerade auch in ärmeren Ländern denken, die immer noch Opfer dieser schlimmen Krankheit werden, – mit dem alten Nothelfer-Gebetsruf:
„Ihr Vierzehnheiligen, groß bei Gott, o helfet uns in Not und Tod. Amen“