Segnung von Wasser, Weihrauch und Kreide am Dreikönigsfest am 6. Januar

Das religiöse Brauchtum nimmt am Epiphanie Fest – Dreikönige – einen besonderen Stellenwert mit der Segnung von Wasser, Weihrauch und Kreide ein.
Seit dem 11. Jahrhundert ist Wassersegnung mit Salzsegnung verbunden. Das Wasser steht in Verbindung mit der Taufe. Die Verwendung von Salz bewahrte das Wasser vor Verderben.

Auch Weihrauch und Kreide werden zur Haussegnung gesegnet.
Der Weihrauch ist ein Bild für den Menschen, der sich zu Gott erhebt, ein Zeichen des Gebetes und der festlichen Freude. Der Duft der Frohbotschaft sollte bei der Haussegnung die Wohnung belebend durchdringen. Das Verbrennen von Weihrauch ist ein Bekenntnis zu Christus dem König und Erlöser.
Mit der gesegneten Kreide wird die Jahreszahl und die Buchstaben 20 C+M+B 18 über jede Türschwelle geschrieben. Dabei handelt es sich um den Haussegen „Christus Mansionem Benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“. Die drei Anfangsbuchstaben verweisen auch auf die Namen der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Durch die Haussegnung kommt Christus in die „kleine Welt“, in den familiären Lebensbereich, in die menschlichen Wohnungen, die Orte der Gottesbegegnung sein sollen.

Gegen eine Spende – die für die Unterstützung der Ministranten Arbeit bestimmt ist – können Sie nach den Gottesdiensten in der Basilika Vierzehnheiligen ein „Dreikönigspäckchen“ für Ihre Haussegnung erwerben.