Die Krippe in Vierzehnheiligen – Flucht nach Ägypten

Die Weisen aus den fernen Ländern ziehen weiter. Für die Heilige Familie beginnt nun ein neues Kapitel, mit neuen Problemen, die nach mutigen Entscheidungen und raschem Handeln verlangen. Jetzt will der König seinen potenziellen Rivalen beseitigen. Er schickt Soldaten nach Bethlehem, um den Messias zu suchen. Die Flucht in ein fernes Land ist die einzige Lösung, vorerst dem Tod zu entkommen und das Kind in Sicherheit zu bringen.

Matthäusevangelium 2,13-15

Die Flucht nach Ägypten

Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum ein Engel des Herrn und sagte: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten. Dort blieb er bis zum Tod des Herodes. Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat: Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.


Alle Darstellungen der Krippe

Die Krippe ist bis zum 2. Februar, dem Fest Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess) zu betrachten. Die Basilika ist in dieser Zeit täglich von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Die Krippe in Vierzehnheiligen – Dreikönige

Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg,
führ uns zur Krippe hin, zeig wo sie steht.
Leuchte du uns voran, bis wir dort sind,
Stern über Bethlehem, führ uns zum Kind.

Matthäusevangelium 2,1-11

Die Huldigung der Sterndeuter

Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war, kamen Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem und fragten: Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, um ihm zu huldigen. Als König Herodes das hörte, erschrak er und mit ihm ganz Jerusalem. Er ließ alle Hohenpriester und Schriftgelehrten des Volkes zusammenkommen und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden solle. Sie antworteten ihm: In Betlehem in Judäa; denn so steht es bei dem Propheten: Du, Betlehem im Gebiet von Juda, bist keineswegs die unbedeutendste unter den führenden Städten von Juda; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der Hirt meines Volkes Israel. Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und ließ sich von ihnen genau sagen, wann der Stern erschienen war. Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte: Geht und forscht sorgfältig nach, wo das Kind ist; und wenn ihr es gefunden habt, berichtet mir, damit auch ich hingehe und ihm huldige. Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor ihnen her bis zu dem Ort, wo das Kind war; dort blieb er stehen. Als sie den Stern sahen, wurden sie von sehr großer Freude erfüllt. Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.

Es ist schon eine Tradition, dass die Sternsinger am Fest der Dreikönige unterwegs sind und um Spenden für ein Projekt der Sternsinger Aktion bitten. „Kinder helfen Kindern“ ist das große Ziel dieser Aktion. In diesem Jahr heißt das Motto: „Segen bringen, Segen sein. Gemeinsam gegen Kinderarbeit – in Indien und weltweit!“

Die Gaben, die die Dreikönige dem Jesuskind bringen sind:
Dank für die eigene sorgenlose Kindheit;
Solidarität mit anderen Kindern, denen es eben nicht so gut ergeht;
Freude nicht nur daran, mitwirken zu dürfen, sondern vor allem helfen zu können.

So sammelten die Sternsinger auch direkt an der Krippe in der Basilika Vierzehnheiligen.

Die Könige (von links): Linus, Lotta, Hannes


Alle Darstellungen der Krippe

Die Krippe ist bis zum 2. Februar, dem Fest Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess) zu betrachten. Die Basilika ist in dieser Zeit täglich von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Segnung von Wasser, Weihrauch und Kreide am Dreikönigsfest am 6. Januar

Das religiöse Brauchtum nimmt am Epiphanie Fest – Dreikönige – einen besonderen Stellenwert mit der Segnung von Wasser, Weihrauch und Kreide ein.
Seit dem 11. Jahrhundert ist Wassersegnung mit Salzsegnung verbunden. Das Wasser steht in Verbindung mit der Taufe. Die Verwendung von Salz bewahrte das Wasser vor Verderben.

Auch Weihrauch und Kreide werden zur Haussegnung gesegnet.
Der Weihrauch ist ein Bild für den Menschen, der sich zu Gott erhebt, ein Zeichen des Gebetes und der festlichen Freude. Der Duft der Frohbotschaft sollte bei der Haussegnung die Wohnung belebend durchdringen. Das Verbrennen von Weihrauch ist ein Bekenntnis zu Christus dem König und Erlöser.
Mit der gesegneten Kreide wird die Jahreszahl und die Buchstaben 20 C+M+B 18 über jede Türschwelle geschrieben. Dabei handelt es sich um den Haussegen „Christus Mansionem Benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“. Die drei Anfangsbuchstaben verweisen auch auf die Namen der Heiligen Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar. Durch die Haussegnung kommt Christus in die „kleine Welt“, in den familiären Lebensbereich, in die menschlichen Wohnungen, die Orte der Gottesbegegnung sein sollen.

Gegen eine Spende – die für die Unterstützung der Ministranten Arbeit bestimmt ist – können Sie nach den Gottesdiensten in der Basilika Vierzehnheiligen ein „Dreikönigspäckchen“ für Ihre Haussegnung erwerben.

Silvesterkonzert 2017 in Vierzehnheiligen

Mit einem stimmungsvollen Silvesterkonzert in der Basilika Vierzehnheiligen verabschiedeten drei hervorragende Musiker aus Unterfranken feierlich das Jahr 2017. Dieter Blum, der Stadtkantor und Organist von Hammelburg, zusammen mit der Mezzosopranistin Lena Vogler und dem Trompeter Bernhard Reußner, beide aus Würzburg, spielten Werke von Bach, Purcell, Händel, Cornelius und Bonocini. Am Schluss des Konzertes sangen alle Kirchenbesucher gemeinsam das Weihnachtslied „Engel auf den Feldern singen“ begleitet von der monumentalen Basilikaorgel.

Jahresausklang in Vierzehnheiligen mit (von links): Bernhard Reußner, Lena Vogler und Dieter Blum

Mit der Sonata in B von Henry Purcell (1658-1695) für Orgel und Trompete führten Blum und Reussner in das von Barockmusik geprägte Konzert ein. Bereits im Pomposo des ersten Satzes zeigte der Trompeter die ihm eigene schlanke und sensible singender Tongebung. Seine bewegliche Technik trotzte den niedrigen Temperaturen auf der Orgelempore, die nur spärlich von Heizstrahlern erwärmt wurde. Der samtene Klang hallte im mächtigen Gewölbe der Basilika wider, das nur von den Kerzen der Christbäume am Hauptaltar und der Rotunde erhellt wurde. Im getragenen Andante interpretierte der Organist die transparente und klar komponierte Tonfolge Purcells und ließ im Presto die Basstürme der Riegerorgel beben.

Lena Vogler erinnerte lebhaft und voller Schwung an die Weihnachtszeit mit den bekannten Liedern „Ich steh an deiner Krippen hier“ und „O Jesulein süß“. Sie bot die reinste Form der Musik – alles echt, ohne Verstärker. Groß, blond und schlank machte sie Musik nur mit ihrer glasklaren Stimme, behutsam begleitet von der Orgel. Ganz in seinem Element interpretierte Dieter Blum eine Partita im barocken Stil über die Kirchenkantate „Was Gott tut, das ist wohlgetan“ von Johann Sebastian Bach. Atemberaubende Läufe, mächtige Bässe und ein fulminanter Schluss verbanden die sechs Sätze zu einer einzigartigen Variation. Mit der Improvisation zeigte der Stadtkantor nicht nur sein handwerkliches Können, sondern auch Stilsicherheit und musikalische Kreativität.

Mit Giovanni Battista Bononcinis (1670-1747) „Per la Gloria d’adorarvi“ kehrte das Trio wieder zur polyphonen Barockmusik zurück. Brillanz und Virtuosität des Trompeters vereinte sich mit Voglers leicht dunkel timbrierten Mezzosopran, den sie bis in die höheren Mezzo-Regionen bruchlos gestaltete. Organist Blum webte darüber den typischen barocken Klangteppich und ließ dabei harmonischen Mittel in diese Stilmischung hineinfließen.

Dann ertönte Georg Friedrich Händels (1685-1759) „Concertino“ für Orgel und Trompete von der Empore, ein klassisches Werk des Barocks, das mit einem behutsamen Adagio begann und sich bis zum furiosen Finale steigerte. Alle drei Musiker beendete das Konzert mit Händels „Let the bright seraphim“, das aus Samson, seinem gewaltigen und machtvollen Oratorium, stammt. Eine im Charakter tänzerische Ouvertüre, in der die Trompete eine exponierte Rolle im Gesamtklang zukommt, eröffnete den ersten Satz. Die eindringliche Arie des Mezzosoprans rief zum Lobpreis auf. Der frohe Klang der Instrumente wurde schließlich mit Verzierungen der Solostimme klanglich abgebildet.

Die Ausführenden:
Die gebürtige Bad Brückenauer Lena Elisabeth Vogler ist staatlich geprüfte Gesangspädagogin und studiert im 1. Semester des Masters of Performance an der Hochschule für Musik in Würzburg. Sie ist ab dieser Spielzeit im Mainfrankentheater Würzburg tätig. Bernhard Reußner ist hauptamtlicher Lehrer an der Sing- und Musikschule Würzburg. Der Diplommusiker war Solotrompeter der Berliner Philharmoniker. Dieter Blum studierte Kirchenmusik und ist seit 1992 hauptamtlicher Kirchenmusiker an der Stadtpfarrkirche Hammelburg tätig. Er schreibt Werke für die Orgel sowie Vor- und Nachspiele zu Liedern aus dem katholischen Gesangbuch „Gotteslob“.

Text und Bild: Andreas Welz

Friedenslicht aus Bethlehem in Vierzehnheiligen

In Zeiten des Unfriedens setzen auch in diesem Jahr die St. Georgs-Pfadfinder aus Bad Staffelstein ein Zeichen für den Frieden: Sie brachten am 4. Adventsonntag das Friedenslicht aus Bethlehem in die Basilika Vierzehnheiligen. Lukas Gamper und Messner Tibias Hartmann entzündeten das Licht auf einem vorbereiteten Leuchter vor dem Gnadenaltar. „Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle Menschen guten Willens weitergegeben werden“, sagte Franziskusschwester Katharina Horn, die Kuratin der Bad Staffelsteiner Pfadfinder.

Noch heute zeigten die Franziskaner in Bethlehem die Stelle, an der der Überlieferung nach das Wunder der Geburt Jesu geschah, machte Schwester Katharina deutlich. Dort in der Geburtsgrotte brenne eine Lampe. An dieser Lampe werde seit über 30 Jahren das Friedenslicht in den Wochen vor Weihnachten von einem oberösterreichischen Kind in der Geburtsgrotte entzündet. Von Bethlehem aus nehme es seinen Weg nach Wien und von dort nach ganz Europa. Am 17. Dezember kam es in Nürnberg an. Von dort brachten es die Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus Bad Staffelstein von der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, Stamm Andechs-Rothenau, nach Bad Staffelstein in die Pfarrkirche St. Kilian, um es nach einer ökumenischen Andacht am 3. Advent in die Basilika zu bringen.

Lukas Gamper vom Stamm Andechs-Rothenau trug das Friedenslicht in die Basilika Vierzehnheilgen

„Das Friedenslicht aus Bethlehem ist kein magisches Zeichen, das den Frieden herbeizaubern könnte. Es erinnert uns als Symbol vielmehr an unsere Pflicht, uns für den Frieden einzusetzen. So wie das Licht von Hand zu Hand weitergegeben wurde, müssen wir auch den Frieden von Mensch zu Mensch wachsen lassen“, betonte Schwester Katharina. Das Friedenslicht sei auch ein Zeichen der Hoffnung: Es habe sich in wenigen Jahren von einer kleinen Flamme ausgebreitet und leuchtet mit seiner Botschaft für Millionen Menschen.

Das Friedenslicht in Vierzehnheiligen sei eine Besonderheit. Dort werde das Erscheinen des Jesus-Kindes verehrt. Deshalb bezeichne man von Vierzehnheiligen auch als „Fränkisches Bethlehem“, erläuterte die Schwester. Heute sei an der überlieferten Geburtsstelle in Bethlehem ein 14zackiger Stern angebracht. Eine Nachbildung befinde sich an der Erscheinungsstelle im Gnadenalter in der Basilika. Nach dem Gottesdienst trug Lukas Gamper das Friedenslicht dorthin. Die Kinder entzündeten daran viele kleine Kerzen ehe es in der Grotte eingeschlossen wurde. „Tragt das Licht und seine Botschaft hinaus in alle Welt“, forderte Schwester Katharina die Gläubigen auf.

Lukas Gamper trug das Friedenslicht in die Grotte des Gnadenaltars

Den Gottesdienst mit der Feier der Eucharistie gestalteten maßgeblich die Pfadfinder. Pater Stanislaus spannte den Bogen zur Ankunft Christi, die am Heiligen Abend gefeiert wird. Die Worte Jesu, in der Heiligen Schrift aufgezeichnet wurden, seien nach wie vor an seine Nachfolger gerichtet. „Die Hoffnung die Freude und der Trost, die darin enthalten sind, sollen alle Menschen erreichen, auch diejenigen, die Jahrhunderte später an diese Botschaft erinnert werden“, sagte der Geistliche.

„Die kleine Flamme, die heute aus Bethlehem zu uns gebracht wurde, ist mehr als nur ein Symbol für Weihnachten. Sie möchte uns alle mit dem Feuer der Liebe entzünden, damit wir selber mit unseren Werken der Liebe aufleuchten und dadurch den aufnehmen, der an Weihnachten Mensch wird“, so Pater Stanislaus.

Text u. Bilder: Andreas Welz

Die Krippe in Vierzehnheiligen – Die Geburt Jesu

Wann fängt Weihnachten an?

Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei dem Stummen verweilt
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,
wenn mitten im Dunkeln ein winziges Licht
Geborgenheit und helles Leben verspricht,
dann, ja dann,
fängt Weihnachten an!

Rolf Krenzer (1936 – 2007)

Lukasevangelium 2,7-12

Die Geburt Jesu

…und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war. In jener Gegend lagerten Hirten auf freiem Feld und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat der Engel des Herrn zu ihnen, und der Glanz des Herrn umstrahlte sie. Sie fürchteten sich sehr, der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Messias, der Herr. Und das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das, in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt.


Herbergsuche – dritte Darstellung

Lukasevangelium 2,1-7

Herbergsuche
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum erstenmal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.


Mariä Heimsuchung – zweite Darstellung

Lukasevangelium 1,39-45

Der Besuch Marias bei Elisabet
Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, daß sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.

Es lohnt sich die einzelnen Darstellung genauer zu betrachten. Es gibt nämlich so einiges zu entdecken. Suchen Sie nach den kleinen, aber feinen Deteils, die zwar für die Darstellung nicht entscheidend sind, wohl aber diese bereichern und die geduldigen Betrachter erfreuen.

Wo sind die Igel? Und wo steckt die Katze? Gibt es vielleicht noch etwas…


Die Krippe wird aufgebaut – erste Darstellung

Pünktlich zum 1. Adventssonntag ist die Krippe in der Basilika Vierzehnheiligen aufgebaut. Das Basilika-Team hatte bereits in der Woche vor dem ersten Advent die Kulise der Krippe aufgestellt. Mit viel Liebe zum Detail, gutem Gespür und in einem harmonischen Miteinander plazierten die Männer auch gleich einige Figuren. Ab sofort ist die erste Darstellung zu sehen.

Das Basilika-Team

Die Krippe wird in der Advents- und Weihnachtszeit mehrfach umgestaltet und zeigt folgende Bilder:
1. Die Verkündigung des Herrn
2. Mariä Heimsuchung
3. Herbergssuche
4. Die Geburt Jesu
5. Dreikönige
6. Die Flucht nach Ägypten
7. Die Hochzeit zu Kana.

Die Verkündigung des Herrn

Die Krippe ist bis zum 2. Februar, dem Fest Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess) zu betrachten. Die Basilika ist in dieser Zeit täglich von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Friedenslicht aus Betlehem kommt am 4. Adventsonntag in Vierzehnheiligen an

Kerzenlicht und Besinnung gehören zu den Symbolen des Advents und des Weihnachtsfestes. Am 4. Adventssonntag wird das sogenannte „Friedenslicht“ nach Vierzehnheiligen gebracht.
Es war eine Idee der Pfadfinder, das Friedenslicht aus Betlehem nach Europa zu bringen und unter den Menschen zu verteilen. Diese schöne Tradition gibt es seit gut dreißig Jahren.
Am Sonntag dem 24. Dez. überbringen die Pfadfinder aus Bad Staffelstein dieses Licht in das „Kleine Betlehem von Franken“ – wie die Basilika in Vierzehnheiligen auch genannt wird. Mit feierlichem Einzug um 10.30 Uhr wird der Gottesdienst beginnen.

Die Krippe in Vierzehnheiligen – Herbergsuche

Lukasevangelium 2,1-7

Herbergsuche
In jenen Tagen erließ Kaiser Augustus den Befehl, alle Bewohner des Reiches in Steuerlisten einzutragen. Dies geschah zum erstenmal; damals war Quirinius Statthalter von Syrien. Da ging jeder in seine Stadt, um sich eintragen zu lassen. So zog auch Josef von der Stadt Nazaret in Galiläa hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Betlehem heißt; denn er war aus dem Haus und Geschlecht Davids. Er wollte sich eintragen lassen mit Maria, seiner Verlobten, die ein Kind erwartete. Als sie dort waren, kam für Maria die Zeit ihrer Niederkunft, und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.


Mariä Heimsuchung – zweite Darstellung

Lukasevangelium 1,39-45

Der Besuch Marias bei Elisabet
Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, daß sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.

Es lohnt sich die einzelnen Darstellung genauer zu betrachten. Es gibt nämlich so einiges zu entdecken. Suchen Sie nach den kleinen, aber feinen Deteils, die zwar für die Darstellung nicht entscheidend sind, wohl aber diese bereichern und die geduldigen Betrachter erfreuen.

Wo sind die Igel? Und wo steckt die Katze? Gibt es vielleicht noch etwas…


Die Krippe wird aufgebaut – erste Darstellung

Pünktlich zum 1. Adventssonntag ist die Krippe in der Basilika Vierzehnheiligen aufgebaut. Das Basilika-Team hatte bereits in der Woche vor dem ersten Advent die Kulise der Krippe aufgestellt. Mit viel Liebe zum Detail, gutem Gespür und in einem harmonischen Miteinander plazierten die Männer auch gleich einige Figuren. Ab sofort ist die erste Darstellung zu sehen.

Das Basilika-Team

Die Krippe wird in der Advents- und Weihnachtszeit mehrfach umgestaltet und zeigt folgende Bilder:
1. Die Verkündigung des Herrn
2. Mariä Heimsuchung
3. Herbergssuche
4. Die Geburt Jesu
5. Dreikönige
6. Die Flucht nach Ägypten
7. Die Hochzeit zu Kana.

Die Verkündigung des Herrn

Die Krippe ist bis zum 2. Februar, dem Fest Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess) zu betrachten. Die Basilika ist in dieser Zeit täglich von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Adventliches Begegnungskonzert in Vierzehnheiligen

Mit einem adventlichen Begegnungskonzert begeisterten Kinder und Jugendlichen am vergangenen Samstag in der Basilika Vierzehnheilgen. Das anspruchsvolle Programm aus geistlichen Gesängen, Volksliedern und Weltmusik brachten vier Chöre zu Gehör: der Chor des Arnoldgymnasiums Neustadt unter der Leitung von Jochen Kästner, der Kinderchor des Fränkischen Sängerbundes mit Mario Frei, der Coro die San Francesco di Palma de Mallorca unter der Leitung von Juan Rossello und die „Vocalholics mit ihren Dirigenten Jochen Kästner.

Alle Chöre zusammen

Die jungen Stimmen ließen kraftvoll und dynamisch, mit viel Power und Leidenschaft, ein erfrischendes Konzert hören. Sie sangen mit Hingabe und Engagement. Neben mehrstimmigem Chor-Gesang präsentierten sich auch viele Solostimmen. Zu hören war religiöses Liedgut aus unterschiedlichen Genres, darunter Lieder, die vielen Zuhörern aus den aktuellen Charts der Pop-Musik bekannt sind. Mit „A mystic chord“ stiegen die Neustadter Gymnasiasten in das Konzert ein. Die lyrische Reflexion wies auf Abraham Lincoln, 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, hin und fordert zu einem höheren moralischen Ideal auf.

Der Kinderchor des Fränkische Sängerbundes interpretierte aus dem Album von John Rutter (* 24. September 1945 in London) „A Clare Benediction“ wo es in der Übersetzung heißt: „Möge Gott dir seine Barmherzigkeit schenken, möge das Licht seiner Gegenwart dich führen. Möge er dich beschützen und dir helfen. Möge sein Geist dich immer begleiten. Wenn du schläfst, mögen Engel über dich wachen“.

Der Kinderchor des Fränkischen Sängerbundes

Auch der Franziskuschor aus Palma wählte ein Weihnachtslied des englischen Komponisten „Angel’s Caroll“. Mit engelsgleichen Stimmen forderten die jungen Sängerinnen und Sänger die Zuhörer auf: „Hear the angels singing Christ is born“. Mit Abstand das beliebteste und bekannteste Stück war das Pie Jesu von Andrew L. Webber (* 22. März 1948 in London). Die 12jährige Ines Ferrer übernahm stimmgewaltig das Solo. Zum nächsten Lied „Stabat Mater“, ein mittelalterliches Gedicht, das die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den gekreuzigten Jesus als zentralen Inhalt hat, erschien Ines Ferrer in Gestalt des Heiligen Nikolaus in goldglänzendem Ornat. Langanhaltender Beifall forderte zu einer Zugabe, die der Chor mit seinem Dirigenten Juan Rossello gern erfüllte.

Ines Ferrer aus Palma de Mallorca begeisterte mit ihrem Solo

Die „Vocalholics“ übernahmen den Schlusspart mit dem bekannten Arrangement von Anton Bruckner (1824-1896) „Locus Iste“ und dem Sanctus & Agnus Dei aus dem Requiem Gabriel Fauré (1845-1925). Der Chor entstand aus dem Kinderchor des Fränkischen Sängerbundes und wurde Anfang des Jahres von Jochen Kästner gegründet. Alle Ensembles traten zum Finale gemeinsam auf. Raumfüllend erklang das Benediktus aus der Friedensmesse des zeitgenössischen Komponisten von Karl Jenkins.

Den neuen Chor „Vocalholics“ leitete Jochen Kästner

Text und Bilder: Andreas Welz

Die Krippe in Vierzehnheiligen – Mariä Heimsuchung

Lukasevangelium 1,39-45

Der Besuch Marias bei Elisabet
Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa. Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet. Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt? In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Selig ist die, die geglaubt hat, daß sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.

Es lohnt sich die einzelnen Darstellung genauer zu betrachten. Es gibt nämlich so einiges zu entdecken. Suchen Sie nach den kleinen, aber feinen Deteils, die zwar für die Darstellung nicht entscheidend sind, wohl aber diese bereichern und die geduldigen Betrachter erfreuen.

Wo sind die Igel? Und wo steckt die Katze? Gibt es vielleicht noch etwas…


Die Krippe wird aufgebaut – erste Darstellung

Pünktlich zum 1. Adventssonntag ist die Krippe in der Basilika Vierzehnheiligen aufgebaut. Das Basilika-Team hatte bereits in der Woche vor dem ersten Advent die Kulise der Krippe aufgestellt. Mit viel Liebe zum Detail, gutem Gespür und in einem harmonischen Miteinander plazierten die Männer auch gleich einige Figuren. Ab sofort ist die erste Darstellung zu sehen.

Das Basilika-Team

Die Krippe wird in der Advents- und Weihnachtszeit mehrfach umgestaltet und zeigt folgende Bilder:
1. Die Verkündigung des Herrn
2. Mariä Heimsuchung
3. Herbergssuche
4. Die Geburt Jesu
5. Dreikönige
6. Die Flucht nach Ägypten
7. Die Hochzeit zu Kana.

Die Verkündigung des Herrn

Die Krippe ist bis zum 2. Februar, dem Fest Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess) zu betrachten. Die Basilika ist in dieser Zeit täglich von 7.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.