Ende der Vierzehnheiligen-Gebetskette nach 53 Tagen

Pünktlich zum Vierzehnheiligenfest beenden wir unsere ‚Vierzehnheiligen-Gebetskette‘. Sie war für die Zeit gedacht, in der die Gläubigen nicht an der Eucharistiefeier in der Kirche teilnehmen konnten. So waren 53 Tage lang Menschen, die sich mit Vierzehnheiligen und den Hl. Nothelfern verbunden fühlen, eingeladen, täglich um 14.00 Uhr vierzehn Minuten lang zum Läuten der Nothelferglocke die Nöte und Anliegen der Menschen vor Gott zu tragen, die in irgendeiner Weise vom Corona-Virus betroffen sind. Eine kleine Zahl von Menschen kam täglich zum Gebet in die Basilika. Andere haben von Nah und Fern zur gleichen Zeit am Gebet teilgenommen. Dabei boten das schlichte Gebet des ‚Vater Unser‘, des ‚Gegrüßet seist du Maria‘ und die Stille Gelegenheit, vieles an Ängsten, an eigenem Bedrängtsein und an Sorge mit der Unterstützung der hl. Nothelfer vor Gott hinzutragen und ihm zu übergeben. Wir glauben fest, dass alles, was in dieser Zeit der Not an Gutem gewachsen und an Schlimmem abgewendet worden ist, auf die Fürsprache unserer Heiligen Nothelfer und auf viele betende Hände zurückgeht. Dafür und für das Unterstützen der Gebetskette danken wir allen Beteiligten von Herzen.

Auch wenn die schlimmste Gefahr durch das Corona-Virus bei uns zunächst vorüber zu sein scheint, wollen wir weiterhin an Menschen gerade auch in ärmeren Ländern denken, die immer noch Opfer dieser schlimmen Krankheit werden, – mit dem alten Nothelfer-Gebetsruf:
„Ihr Vierzehnheiligen, groß bei Gott, o helfet uns in Not und Tod. Amen“

Absage aller angemeldeten Wallfahrten bis zum 31.08.2020

und Möglichkeit einer (neu angemeldeten) Kleinwallfahrt mit bis zu 50 Teilnehmern

Liebe Wallfahrtsführerinnen und Wallfahrtsführer,

so oft sind wir in den letzten Wochen und Tagen angerufen und gefragt worden, ob es im Moment im Blick auf die Corona-Pandemie möglich ist, in der gewohnten Form mit einer Wallfahrt nach Vierzehnheiligen zu kommen. Sowohl bei uns, wie auch bei vielen von Ihnen herrschte große Verunsicherung und Widerwillen gegen das Unterbrechen einer mitunter uralten Wallfahrtstradition.
Im Sinne einer Klarheit haben wir nun schweren Herzens entschieden, auf dem Hintergrund der Vorgaben und Verordnungen von staatlicher Seite ebenso wie vom Erzbistum Bamberg alle bisher angemeldeten Wallfahrten bis zum 31. August abzusagen. Abstands- und Hygienerichtlinien machen es unmöglich, eine große Vielzahl von Wallfahrern in unserer Basilika aufzunehmen, ganz zu schweigen von der Frage, ob Unterbringung und Verköstigung der Wallfahrer im Diözesanhaus möglich ist. Es gelten also alle Gruppen, die im Zeitraum bis zum 31.08.2020 nach Vierzehnheiligen kommen wollten, als abgemeldet.
Ob die eine oder andere Wallfahrt in den Monaten September oder Oktober nachgeholt werden kann, bleibt fraglich und ist von Fall zu Fall zu klären.

Folgendes können und wollen wir ihnen jedoch gerne anbieten:
Da unter den gegebenen Abstands- und Hygieneregeln bis zu 50 Besucher in unserer Basilika zu einem Gottesdienst Platz finden können, wäre es möglich, nach erneuter einfacher Anmeldung (montags, mittwochs oder donnerstags zwischen 08.00 und 12.00 Uhr) telefonisch oder per Mail mit einer Klein-Wallfahrt von maximal 50 Personen (privat / mit dem PKW) nach Vierzehnheiligen zu kommen. Dafür kommt allerdings nur ein Samstagvor- oder -nachmittag in Frage (in Ausnahmefällen auch ein Werktagnachmittag).
Die Wallfahrtsführer erstellen vor Antritt der Wallfahrt eine Namensliste der maximal 50 Teilnehmer und begleiten deren Einlass in die Basilika ca. 15 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes. Die Teilnehmer nehmen nur fest markierte Plätze ein. Die Begrüßung der Gruppe erfolgt in der Basilika; ein gemeinsamer Ein- und Auszug der Wallfahrtsgruppe ist allerdings nicht möglich.

Falls Sie dieses Angebot nutzen wollen, melden Sie sich gerne bei uns:
vierzehnheiligen@franziskaner.de oder 09571-950820.
Es würde uns sehr freuen.

Mit der Bitte um Ihr Verständnis und in der Hoffnung auf ein baldiges und gesundes Wiedersehen, grüßen wir Sie in herzlicher Verbundenheit aus Vierzehnheiligen.

Ihr Wallfahrtsteam und die Franziskaner,
Vierzehnheiligen, den 7. Mai 2020 P. Dietmar Brüggemann ofm, Guardian und Rektor

Ein Wallfahrts-bitten-buch für Vierzehnheiligen

 Für alle Wallfahrer, die nicht als Gruppe kommen können

Viele Wallfahrergruppen müssen in diesen Tagen und Wochen traurigerweise entscheiden, dass sie ihre Wallfahrt nach Vierzehnheiligen bedingt durch die Umstände der Corona-Pandemie nicht wie jedes Jahr durchführen können. Wir haben Sie diesbezüglich schon kürzlich angesprochen. Hier noch eine weitere Idee, wie die Verbindung zwischen Ihrer Wallfahrtsgruppe und uns in Vierzehnheiligen aktiviert werden kann:

Sie könnten in Ihrer Pfarrkirche für eine gewisse Zeit ein Buch oder Heft auslegen, in dem alle, die normalerweise nach Vierzehnheiligen wallen würden, ihre persönlichen Anliegen oder die ihrer Lieben eintragen. Eine kleine Vertretergruppe könnte dieses Buch dann nach Vierzehnheiligen bringen und in einem Gottesdienst übergeben. So wären wenigstens Ihre Bitten hier bei den heiligen Nothelfern aufgehoben, wenn schon nicht die Wallfahrer selbst als Gruppe kommen können.

Und wir könnten noch intensiver ein Verbindungsnetz knüpfen, das sagt:
Auch wenn wir uns nicht persönlich sehen,
– wir denken aneinander und beten füreinander.

Einzelpilger oder Wallfahrer, die sich als Familie oder als Kleingruppe auf den Weg machen, sind natürlich ganz herzlich willkommen!

Ihr Wallfahrtsteam und die Franziskaner von Vierzehnheiligen

Heilige Messen in Vierzehnheiligen

Geschenk und Zumutung
Ab 10. Mai wieder öffentliche Messen in Vierzehnheiligen

Wenn es ab dem 10. Mai wieder möglich sein wird, öffentliche Gottesdienste in unserer Basilika zu feiern, dann ist das beides: Geschenk und Zumutung.
Wahrhaftig ein Geschenk ist es, wenn wir uns nach der langen Zeit der leeren Kirchen und der Messfeiern ohne Gläubige endlich wieder um den Altar versammeln dürfen. Wir freuen uns darüber. Vielleicht haben wir gerade in dieser Zeit so stark wie selten zuvor empfunden, wie kostbar und tragend die Feier der hl. Messe und der Empfang der Kommunion für uns ist. Zugleich müssen wir hinnehmen, dass wir dieses Geschenk der Eucharistie zumindest in den nächsten Wochen nicht einfachhin wieder wie vor der Corona-Krise begehen können; es wird mit Einschränkungen und Zumutungen verbunden sein, die wir im Folgenden darlegen:

1. Wer zur Feier der hl. Messe in unsere Kirche kommt, sollte sich vorher darüber im Klaren sein, dass er die letzte Verantwortung für die eigene Gesundheit selbst zu tragen hat. Menschen, die altersbedingt oder durch eine Krankheit eingeschränkt zur Risikogruppe gehören oder Erkältungssymptome zeigen, sollten nach wie vor Menschenansammlungen meiden und einen Gottesdienst im Fernsehen oder über das Internet mitfeiern.
Außerdem bleibt es gerade jetzt eine Form der christlichen Nächstenliebe, in einem Gottesdienst genug Abstand voneinander zu halten.

2. Damit alle vorbereitenden Maßnahmen zur Feier der hl. Messe vorgenommen werden können, sollten die Besucher an Sonntagen ca. 15 Minuten vor Beginn des Gottesdienstes in die Kirche kommen.
Wer die Kirche betritt, muss einen Mund-Nasenschutz tragen.
– Nur wer sich vorher telefonisch an der Klosterpforte (09571-9508-0) für einen bestimmten Sonntagsgottesdienst anmeldet und eine Zusage erhält, darf die Kirche betreten und auf einer markierten Stelle Platz nehmen.
Das sind bei Einhaltung der Abstandsregel in der Basilika nicht mehr als fünfzig Plätze.
Familien und Angehörige eines Hausstandes werden bei der Platzierung nicht getrennt. Wer in der Basilika am Gottesdienst teilnehmen kann, sollte nicht direkt am Vorplatz der Kirche parken. Die dortigen Parkplätze sollten denen vorbehalten sein, die von dort aus ( z. B. im Auto) die hl. Messe über die Außenlautsprecher verfolgen.
Am Ende der hl. Messe wird die Kommunion auch draußen an die Personen ausgeteilt, die deutlich sichtbar darum bitten.
Der Zugang zur Basilika wird im Einbahnstraßensystem nur über das Nordportal (Basilika-Vorplatz) und der Ausgang nur über das gegenüberliegende Südportal möglich sein. Gotteslobe werden aus der Kirche entfernt. Wer aus einem Gesangbuch beten oder singen will, muss ein eigenes Buch in die Kirche mitbringen.

3. Folgendes gilt für den Empfang der Kommunion: Auf den Friedensgruß sowie auf den sogenannten ‚Spende-dialog‘ („Der Leib Christi – Amen“) wird verzichtet. Die Gläubigen treten mit ausreichendem Abstand nach vorne; die Austeiler reichen die Kommunion mit nochmals desinfizierten Händen oder mit Handschuhen. Mund- und Kelchkommunion finden weiterhin nicht statt.

4. Da jetzt bei uns die Sommerordnung gilt, finden die hl. Messen werktags um 07.00 und um 08.00 Uhr statt, an den Sonntagen um 07.00, um 08.00, um 09.00 und um 10.30 Uhr. Die ersten öffentlichen Gottesdienste finden in Vierzehnheiligen am 10. Mai statt.
Dabei kann es ein Akt der Nächstenliebe sein, an einem Sonntag bewusst einmal auf den Messbesuch in der Kirche zu verzichten, damit jemand anderes einen Platz bekommt, oder auch auf einen Werktagsgottesdienst auszuweichen.
Die Andachten sonntags um 14.00 Uhr müssen bis auf weiteres entfallen.
Ebenso die Prozessionen.
Beichtmöglichkeit besteht wie bisher nur samstags zwischen 14.00 und 16.00 Uhr und nach Vereinbarung in der Beichtkapelle des Klosters.

Liebe Besucher und Besucherinnen von Vierzehnheiligen,
Geschenk und Zumutung: All das Gesagte macht deutlich, dass wir das kostbare Geschenk der Eucharistie in diesen Zeiten wirklich nur um den Preis der Zumutungen empfangen können. Wir bitten Sie dafür von Herzen um Geduld und Ihr Verständnis. Zugleich wird dadurch deutlich, dass ich den Leib des Herrn nur wirklich würdig empfangen kann, wenn ich dabei an die Anbetung Gottes aber eben auch an die Gesundheit und das Wohl des Nächsten denke. Diesem Wohl des Nächsten und dem eigenen Schutz dient unser Bemühen, wenn wir alle, die es möchten, unter den oben genannten Schutzmaßnahmen von Herzen zur Heiligen Eucharistie in Vierzehnheiligen einladen.

Vierzehnheiligen, 04.05.2020 P. Dietmar Brüggemann ofm, Guardian

Wallfahrten nach Vierzehnheiligen fallen Corona zum Opfer

ediglich in den Zeiten des Zweiten Weltkrieges wurden die Wallfahrten aus dem Grabfeld zum oberfränkischen Wallfahrtsort Vierzehnheiligen abgesagt. In diesem Jahr ist es die Corona-Pandemie, die die Pilger aus Rhön-Grabfeld sowie dem Landkreis Bad Kissingen und auch Thüringen zu Hause bleiben lässt. Für die Wallfahrtsführer der verschiedenen Ortschaften eine schwere Entscheidung.

Erstes Wallfahrtsjahr für den neuen Guardian
So auch für Engelbert Brüger, der seit vielen Jahren die Männerwallfahrt von Bad Königshofen nach Vierzehnheiligen als Wallfahrtsführer betreut. So auch für Dietmar Brüggemann, Guardian und Rektor der Basilika in Vierzehnheiligen: „Ich hätte gerne die Wallfahrer von überall her bei uns herzlich begrüßt, muss aber allen aus Gründen der aktuellen Pandemie absagen.“ Für Brüggemann wäre es das erste Wallfahrtsjahr gewesen, das er als Guardian begleitet hätte. Er will allerdings ein Wallfahrtsgebet herausgeben, das die Pilger an ihrem Wallfahrtstag zu Hause beten können.

Eine gute Idee, findet der Bad Königshofener Wallfahrtsführer Engelbert Brüger: „So sind wir mit einer Art Gebetskette miteinander verbunden“. Auch Pfarrer Josef Treutlein, Rektor am Käppele in Würzburg, der lange Jahre Geistlicher Begleiter der Bad Königshofener Wallfahrt war, sieht dies so. „Diese Wallfahrt kann man nicht aus dem Herzen reißen, sie findet statt, wenn auch nur in der Verbindung durch das Gebet.“ Die Bad Königshofener Männerwallfahrt hätte in diesem Jahr zum 75. Mal stattgefunden. Für den gebürtigen Bad Königshofener Treutlein ist der Freitag nach Christi Himmelfahrt deshalb ein Tag, an dem er, wenn auch nur in Gedanken, „seine Wallfahrt nach Vierzehnheiligen unternimmt.“ Er weiß sich an diesem Tag mit Hunderten von Männern im Gebet verbunden.

Gesundheit der Pilger steht im Vordergrund
Brüger verweist bei der Absage auf die Anweisung der Staatsregierung, die bis 31. August Großveranstaltungen nicht erlaubt. Außerdem sei die vorgeschriebene Distanz von bis zu zwei Metern zu anderen Personen beim Laufen, Rasten und bei Gottesdiensten nicht möglich. „Da kämen allein bei unserer Wallfahrt mit bis zu 400 Pilgern mehrere Kilometer zusammen, wenn wir Distanz halten müssten.“ Zudem sei die Verpflegung an den Raststationen nicht gewährleistet, weil Gaststätten wahrscheinlich noch nicht geöffnet haben. Die Übernachtung in Privatquartieren auf dem Rückweg in Seßlach sei den Gastgeberfamilien ebenfalls nicht zuzumuten. „Das ist sehr schade und schmerzlich, aber wir müssen in diesen Wochen und Monaten auf unsere eigene und die Gesundheit unserer Mitmenschen Rücksicht nehmen. Das ist bestimmt auch im Sinne der vierzehn Nothelfer. Bleiben wir an den Wallfahrtstagen miteinander im Gebet verbunden“, schreibt der Wallfahrtsführer an die Teilnehmer der Männerwallfahrt Bad Königshofen-Vierzehnheiligen.

Wallfahrt Bad Königshofen 2018

Wie Bad Königshofen haben unter anderem nun auch Merkershausen, Sulzfeld, Hollstadt, Bischofsheim, Mellrichstadt und Eyershausen abgesagt. Laut Guardian Brüggemann läuten zurzeit in de Basilika täglich um 14 Uhr die Nothelfer-Glocken. So sei man in Gedanken mit vielen Gläubigen verbunden, die zu Hause ein „Vater unser“ beten.

Überstunden-Abbau und ein frommer Wunsch
Pro Jahr besuchen üblicherweise an die 500.000 Pilger den oberfränkischen Wallfahrtsort. Pater Dietmar Brüggemann zählt 180 Gruppen. Ihn selbst bewegt das Jahr ohne Wallfahrer auch emotional. Zu tun hat er aber trotzdem, denn auch die Absagen und vieles andere muss im Kloster organisiert werden: „Vierzehnheiligen lebt von der Wallfahrt auch materiell gesehen“. Verkaufsstände, Gastronomie und die Übernachtungseinrichtungen sind zurzeit geschlossen. Öffentliche Gottesdienste finden nicht statt, voraussichtlich bis Ende Mai. „Wir Franziskaner feiern die Heilige Messe zwar ohne Besucher, sind allen Gläubigen aber in ganz besonderer Weise beim Gebet verbunden.“

Laut Vierzehnheiligen-Geschäftsführer Raimund Hümmer bauen einige der rund 50 Angestellten, viele davon in Teilzeit, im Moment Überstunden ab. Das Küchenpersonal habe in der vergangenen Woche die Lagerbestände sortiert, bereits eingekaufte Getränke an die Lieferanten zurückgegeben. Pater Dietmar Brüggemann hofft, dass er das Wallfahrtsjahr 2020 noch nicht ganz abschreiben muss: „Wir halten uns bereit.“ Das allerdings werde wohl ein „frommer Wunsch bleiben.“

Aus „Rhön u. Saalepost“ vom Freitag 01. Mai 2020

Bilder Vierzehnheiligen

Orgelkonzertsaison 2020 in Banz und Vierzehnheiligen

Nach reiflicher Überlegung und entsprechend den Vorgaben der Regierung haben sich die Verantwortlichen der beiden gegenüberliegenden Kirchen am Obermain, die ehemalige Klosterkirche Banz und die Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen dazu entschlossen, alle Konzerte bis zum Herbst abzusagen.

„Wir können bei den etwa 450 Besuchern in fast jedem Konzert der beliebten Orgelkonzerte zum Freitagsläuten nicht die ersten 70 Besucher reinlassen und alle anderen wieder nach Hause schicken“, so der Franziskanerpater Dietmar Brüggemann, der neue Guardian von Vierzehnheiligen. „Außerdem kommen auch vermehrt ältere Konzertbesucher, die besonders gefährdet sind. Das können wir nicht verantworten“, so Pater Dietmar weiter.

Kloster Banz und Vierzehnheiligen stehen mittlerweile musikalisch und seelsorgerisch in regem Austausch und freundschaftlicher Verbundenheit. „Unsere Konzert-Matineen an den Sonntagen im Juni und Juli sind leider für dieses Jahr gestrichen, die Gefahr einer Ansteckung mit dem Covid 19 ist einfach zu groß“, erklärte der neue Pfarrer von Banz, Christian Montag. Dazu zählt leider auch das Konzert an Pfingsten.

Beide Kirchen arbeiten daran, die entfallene Konzertsaison einfach mit den gleichen Interpreten und Organisten im nächsten Jahr nachzuholen. „Ich habe bereits die ersten Zusagen und die entsprechenden Termine sind bereits belegt“, so Basilikaorganist Georg Hagel. Auch der Kustos der Orgel in Banz, Dr. Markus Blomenhofer, ein ehemaliger Schüler von Georg Hagel, erklärte: „Wir machen einfach in 2021 da weiter, wo wir jetzt aufhören müssen. Die Gesundheit steht nun mal an erster Stelle“. „Das ist schon ganz schön frustrierend, gerade am Anfang unsere Tätigkeiten hier im Gottesgarten. Erst keine Gottesdienste und jetzt finden auch noch die Orgelkonzerte nicht statt“, war von Pfarrer Christian Montag und Franzikanerpater Dietmar Brüggemann zuhören.

Bild 1: Pfarrer Christian Montag und Dr. Markus Blomenhofer auf der Orgelempore in Kloster Banz.
Bild 2: Guardian Pater Dietmar und Basilikaorganist Georg Hagel an der Riegerorgel in Vierzehnheiligen.

Text & Bilder: Gerd Klemenz

Neuer Guardian in Vierzehnheiligen

Seit einigen Wochen leitet Franziskanerpater Dietmar Brüggemann das Ordensleben im „fränkischen Bethlehem.“ Mit Wallfahrten hat der 62-Jährige Erfahrung, da er zuvor in Neviges bei Wuppertal wirkte. Wichtig ist es ihm, den Brüdern der Gemeinschaft nicht nur ein geistliches Zuhause zu ermöglichen, sondern auch eine Atmosphäre des Wohlwollens, der Gastfreundschaft und der Offenheit. „Alle sollen hier in ihrer Besonderheit leben und atmen können“, betont er. „An das gut Gewachsene anknüpfen, Bewährtes weiterführen und das ein oder andere neu zu erschließen“, nennt er als Ziele. Vor allem will der neue Guardian mit seinem Team und den vielen Helfern Vierzehnheiligen offenhalten für die Gläubigen und Suchenden. „Ich habe vom früheren Guardian und Leiter Pater Heribert ein wohlbestelltes Haus übernommen“, sagt Brüggemann. Unbekümmert habe er sich für die Aufgabe als Guardian von Vierzehnheiligen entschieden. Doch daraus sei nichts geworden: „Ich wurde gleich richtig ausgebremst. Eine meiner ersten Amtshandlungen war es, den Gläubigen vor der Eingangstür zu erklären, dass erstmals keine Gottesdienste aufgrund von Corona stattfinden. Ich wollte keine Schilder aufhängen, sondern es persönlich erklären. Einige wollten es gar nicht glauben.“ Viel Kraft forderten die Einschränkungen aufgrund der Pandemie den Franziskanerpatres in den vergangenen Wochen ab. „Immer wieder heißt es, das machen wir nicht und das auch nicht“, berichtet er. Führungen, Reisegruppen und einige Wallfahrten wurden abgesagt. „Das ist schon ganz schön frustrierend, gerade am Anfang meiner Tätigkeit in Vierzehnheiligen.“ Umso schöner sei es, dass Vierzehnheiligen den Menschen am Obermain so viel bedeutet: „Da gibt es eine starke Verbundenheit, die gewachsen ist, aber äußerlich zur Zeit ruht, da keine Gottesdienste stattfinden.“ Umso erfreulicher sei die Anteilnahme an Vierzehnheiligen in dieser schweren Zeit, die viele Gläubige per Mail oder die sogenannten sozialen Netzwerke im Internet bekunden. „Die Krise trifft uns an der empfindlichsten Stelle, denn Kirche und Seelsorge lebt von Nähe und Kontakt“, erklärt der Guardian. „Dass die heiligen Messen nicht öffentlich gefeiert können, ist ein großer Schmerz und Verlust. Es greift mir ans Herz, wenn ich die leere Kirche ohne Gottesdienstbesucher sehe.“ Doch es sei wichtig, nicht nur auf das zu schauen, was nicht möglich ist, sondern neue Dinge wertzuschätzen und zu praktizieren, die möglich sind und die einen Reichtum darstellen, empfiehlt Brüggemann.
So war in der Fastenzeit die „Mauer der Klage“ in der Basilika aufgestellt. Hier konnten die Gläubigen ihre Bitten und Klagen aufschreiben und ablegen. Beicht- und Gesprächsangebote finden samstags und nach Vereinbarung in der Beichtkapelle statt. In der Basilika sind die Franzikanerpatres regelmäßig präsent. Pater Dietmar wünscht sich, dass die Wallfahrten nach dieser Durststrecke wieder in Gang kommen und sich viele Menschen auf den Weg nach Vierzehnheiligen machen, um sich eine Stärkung für den Alltag zu holen und ihre Ängste zu verarbeiten. Vierzehnheiligen bezeichnet der Geistliche als „eine Art Leuchturm“ für bestimmte seelsorgerische Anliegen in ökumenischer Verantwortung, die in vielen Pfarrgemeinden so nicht möglich sind – etwa Segnungsgottesdienste oder Fastenpredigten.
Immer mehr Menschen kämen nach Vierzehnheiligen mit dem Wunsch, ein persönliches Fest, wie etwa ein Ehejubiläum zu feiern, was in vielen Gemeinden aufgrund des Priestermangels nur noch bedingt möglich ist.

Sorgen bereitet dem Guardian die Finanzierung der neuen Glocken, die ohne Einnahmen aus Führungen, von Reisegruppen oder Kirchenbesuchern schwieriger wird. Deshalb hofft Pater Dietmar auf Spenden.

Die Osterfeiertage haben die Patres im häuslichen Rahmen verbracht. „Uns ist es wichtig, dass die Kirche geöffnet bleibt, die Mesner und Kirchenschweizer werden die Kirche so festlich gestalten wie im letzten Jahr auch“, betonte der Guardian. So wurden das Kreuz und das „Heilige Grab“ aufgestellt und die Basilika geschmückt, damit die Gläubigen, die zum Beten in die Kirche kommen, zumindest etwas österliche Atmosphäre erfahren. Sobald wieder öffentliche Gottesdienst möglich sind, können auch Wallfahrten und Besuchergruppen kommen.

Auch der Nachwuchsmangel bereitet dem Franziskanerpater sorge. Von Sommer 2019 bis Sommer 2020 werden Deutschlandweit sechs Franziskanerklöster aus Personalmangel geschlossen. Vierzehnheiligen genieße in der Ordensprovinz allerdings einen besonderen Stellenwert. Und das Aufgabenfeld mit der Seelsorge, Gottesdiensten, Beichte und Wallfahrten sei besonders reizvoll. Dennoch bleibe die Frage, ob sich auf Dauer genug Patres für Vierzehnheiligen finden. Zurzeit leben vier Patres über 80 Jahre und drei im Arbeitsalter auf dem „heiligen Berg.“

Durch einen familiären Bezug kam Pater Dietmar zum Franziskanerorden. Über seinen Onkel kam der erste Kontakt zustande. So waren ihm die Brüder und ihr Leben von Kindheit an vertraut. Als Abiturient lernte er mehrere Franziskanerklöster kennen und das Gefühl „Da gehöre ich hin“ wuchs. „In all den 43 Jahren hab ich das nie bereut, nur dass ich mit 19 Jahre bereits ins Kloster eingetreten bin. Direkt nach dem Abitur hätte ich noch andere Erfahrungen außerhalb des Klosters machen sollen“, sagt er. Nach dem Studium in Münster und Freiburg wirkte der Franziskaner in Hannover, in Dortmund, in Paderborn, in Füssen im Allgäu sowie in Neviges. Ein Jahr lang arbeitete er als Taxifahrer in Münster und fuhr Menschen nach Hause, die nicht ahnten, dass sie mit einem Geistlichen im Auto saßen. „Ich habe selten so offene Gespräche geführt wie im Taxi“, erinnert er sich. Die raue Wirklichkeit der Großstadtnächte ermöglichte Brüggemann den Blick über den Tellerrand des Klosters. Ebenso die 13 Jahre, in denen er als Krankenhausseelsorger Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet hat. Ausgleich findet er in der Lektüre von Gedichten und beim Hören von Opern.

Text und Bilder: Gerd Klemenz

„Ist unsere Wallfahrt nach Vierzehnheiligen in diesem Jahr möglich?“

Das ist die häufigste Frage, die uns in diesen von der Corona-Krise belasteten Wochen von vielen Wallfahrtsführern gestellt wird. Eine Frage, die wir im Moment selbst kaum beantworten können.
Noch immer steht nicht fest, ab wann und unter welchen Bedingungen wieder öffentliche Gottesdienste in Bayern und in unserem Erzbistum Bamberg gefeiert werden können. Auch Übernachtung und Verköstigung im Diözesanhaus ist ja im Moment nicht möglich.
Leider haben deshalb sehr viele Wallfahrtsgruppen schweren Herzens ihre Wallfahrt für den diesjährigen Monat Mai abgesagt. Wir verstehen das natürlich, bedauern es aber auch außerordentlich.

Wie sich die Situation für die folgenden Monate weiterentwickelt, können wir im Moment noch nicht sagen.
Folgendes bieten wir jedoch den Gruppen an, die in diesem Jahr nicht nach Vierzehnheiligen kommen können:
– Gerne schicken wir Ihnen das diesjährige Wallfahrtsbildchen in gewünschter Stückzahl zu.
– Auf jeden Fall feiern wir am vorgesehenen Wallfahrtstermin die hl. Messe in der Meinung und den Anliegen der jeweiligen Wallfahrtsgruppe, die nicht kommen kann, in der Basilika.
– Wenn es gewünscht wird, kommt einer unserer Seelsorger zu einer Wallfahrtsmesse (an einem Samstag- oder Sonntagnachmittag) in Ihre Gemeinde.
– Auf unserer Homepage können Sie uns Ihre Bitten und Anliegen mitteilen, die wir in unser Gebet im Kloster und in der Basilika mit hineinnehmen.
– Natürlich sind Sie auch als Einzelwallfahrer ganz herzlich willkommen.
– Solange noch keine öffentlichen Gottesdienste möglich sind, sind Sie herzlich eingeladen, sich in unsere Gebetskette „Vierzehnheiligen-Vierzehnuhr“ einzuklinken und für ein baldiges Ende der Corona-Krise mitzubeten (vgl. Hinweis auf unserer Homepage).

Natürlich weiß ich, dass das alles das großartige Erlebnis einer wirklichen Wallfahrt in der Gemeinschaft von Gleichgesinnten nach Vierzehnheiligen, so wie Sie sie kennen und schätzen, in keinster Weise ersetzen kann. Umso mehr hoffen wir, dass die Wallfahrten möglichst bald wieder in gewohnter Form stattfinden können.
Vielleicht ist das Durchhalten all der Auflagen zum Schutze des Nächsten und der eigenen Gesundheit eine ungemein schwerere Wallfahrt als der Weg, den Sie ansonsten Jahr für Jahr nach Vierzehnheiligen bewältigt haben. Möge sie Ihnen und uns allen dem Ziel unseres Weges näherbringen, dass wir einander als Brüder und Schwestern, als Kinder Gottes in seinem Haus bergen dürfen.

Ihnen allen Gottes Schutz und Segen, herzliche Grüße aus Vierzehnheiligen.
Für das Wallfahrtsteam und die Franziskaner,
P. Dietmar Brüggemann ofm, Guardian und Rektor der Basilika

Ostern – Emmaus

Er tat, als wolle er weitergehen. (Lk 24, 28 b.)

So lautet eine kleine Nebenbemerkung im Emmausevangelium.
Bislang habe ich sie beim Lesen kaum beachtet.
Ich stelle mir den Schrecken der beiden Jünger vor.
Will der unbekannte Begleiter wirklich an ihrer Tür vorbei gehen?
Gerade waren sie doch so persönlich mit ihm ins Gespräch gekommen.
‚Sind wir ihm zu langweilig oder nicht wichtig genug?
Hat er Angst, sich bei uns anzustecken,
anzustecken an unserer Ohnmacht und Angst?
Kehrt er lieber anderswo ein:
bei denen, die ernsthafter und radikaler
als Christen leben und beten?
Und die Frage liegt nahe:
Was haben wir nur falsch gemacht?
Warum geht er ausgerechnet an unserer Tür vorbei
und lässt uns mit aller Leere in unseren Herzen allein?
So, als sollten wir spüren, wie es sich anfühlt, wenn er nicht da ist.
‚Vermisst Ihr mich überhaupt?‘ könnte er fragen.
‚Und wollt ihr mich wirklich dabei haben?‘

Es soll uns wohl so ergehen, wie den Jüngern im Evangelium:
“Sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns,
denn es wird bald Abend, und der Tag hat sich geneigt.“

Ja, so wird es wohl sein:
Jesus drängt sich nicht auf,
vielmehr will er von uns gedrängt werden,
will spüren, dass er uns nicht gleichgültig ist.
Wir sollen uns ihm in den Weg stellen und ihn festhalten.
„Ich lasse dich nicht los, ehe du mich nicht segnest.“ (Gen, 32)
so sagt Jakob in seinem nächtlichen Kampf mit dem dunklen Gott.
‚Bleib doch bitte. Wir brauchen dich.
Denn wenn du weitergehst, geht bei uns nichts mehr weiter.
Es wird Abend in unserer Kirche. Wir sind am Ende.‘

Aber wenn Du bei uns einkehrst,
dann ist wieder Licht am Horizont.
dann wird unser Leben wieder zum Fest.

„Da ging er mit ihnen hinein um bei ihnen zu bleiben.“
Der Tisch wird gedeckt, duftendes Brot, teilende Hände,
Lobpreis, leuchtende Augen, brennende Herzen.

Jesus ist da, und bleibt,
auch wo bloß zwei oder drei mit ihm am Tisch sitzen.
Aber er will eingeladen, ja gedrängt werden:
‚Herr bleib doch.‘
Dann fängt am Abend schon der neue Morgen an.

P. Dietmar Brüggemann ofm, Guardian

Ostergruß aus Vierzehnheiligen

Liebe Freunde von Vierzehnheiligen, liebe Schwestern und Brüder,

wenn ich in diesen Tagen zu den normalen Gottesdienstzeiten durch unsere leere Basilika gehe, greift es mir ans Herz. So schön diese Kirche auch ist, – ohne Sie, die Sie immer wieder zum Gottesdienst, zum persönlichen Gebet, zur Beichte kommen, – ohne Sie alle wirkt sie verlassen und kalt. Ohne dass wir uns um den schön zubereiteten Altar versammeln, unsere vertrauten Lieder singen, miteinander im Namen Jesu das Brot brechen und die hl. Kommunion empfangen. Wir Franziskaner vermissen Sie! Wenn diese furchtbare Corona-Krise ein gutes hat, dann wohl die Erkenntnis, wie sehr wir einander als Glaubende brauchen und wie noch mehr wir den brauchen, der uns in den hl. Sakramenten begegnet, unseren lebendigen Gott, den wir in Jesus erkennen.

„Er, den ihr sucht, er ist nicht da.“ Diese erschreckende Botschaft müssen sich die Frauen vom Engel am Grab Jesu sagen lassen. Sie sind auf der Suche nach ihrem Meister und finden seinen Leichnam nicht. Maria bringt es auf den Punkt: „Man hat meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wohin man ihn gelegt hat.“ (Joh 20,13)

Manch einer mag in diesen Tagen eine ähnliche Befürchtung haben: Hat Gott sich von uns zurückgezogen? Vor lauter Corona-Krise finde ich Gott nicht mehr. Sehen sich doch fast alle Christen zurzeit schmerzlich der Möglichkeit beraubt, die Kommunion zu empfangen, und so die besondere Nähe Gottes zu spüren. Wo also soll Gott jetzt sein? Voller Verbitterung sagt jemand, der seinen Glauben an den Nagel gehängt hat: „Gott ist tot. Der ist für mich gestorben. Jetzt erst recht!“
Und ich denke: wie recht du doch hast: Gott ist wirklich für dich gestorben, in seinem Sohn Jesus Christus ist er jämmerlich am Kreuz zugrunde gegangen, für dich und mich. Aber er ist nicht tot. Seine Liebe hat ihn überlebt. In dieser Liebe lebt er weiter. Die Liebe ist das Spurenelement, oder theologisch gesagt, das Sakrament, in dem er seitdem zu finden ist. Dafür braucht man kein Mikroskop, nur offene Augen und Herzen. Dem Virus ‚Tod‘ setzt er den Virus ‚Liebe‘ als Gegenmittel entgegen. Wenn du Gott also wirklich vermisst und ihn suchst, suche ihn da, wo Menschen mit Mitgefühl und Sympathie, mit Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft aufeinander zugehen. Da ist er zu finden, der Auferstandene. Wo Nachbarn freundlich aufeinander achten, wo Menschen in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, Rettungsdiensten und Supermärkten für uns ackern, sich gar des Risikos aussetzen, selbst infiziert zu werden, – da ist er, der Auferstandene. Aber natürlich auch überall da, wo eine geöffnete Kirche und der stille Tabernakel einladen, einzutreten und Seine Nähe zu spüren, wo Menschen füreinander beten und aneinander denken, wo Menschen gemeinsam einen Gottesdienst am Fernseher oder Computer anschauen. Überall da sagt der Auferstandene ohne Worte: „Ich bin‘s.“
„Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen.“ (Mk 16,7) Also auf nach ‚Galiläa‘, dahin, wo die Menschen sind, die euch brauchen und die euch tragen! So verstehe ich die Aufforderung des Engels im Osterevangelium.
Liebe Schwestern und Brüder, ich wünsche uns allen die Offenheit und den Mut, der Aufforderung des Engels zu folgen, und in diesem Jahr Ostern ganz anders zu begehen, -‚be-gehen‘ im wahrsten Sinn des Wortes, dahin zu gehen, wo der Auferstandene uns erwartet.

Möge uns das Kraft zum Durchhalten schenken, auf dass wir irgendwann aufatmen und erleichtert wieder miteinander in der Kirche feiern und singen können: „Gehemmt sei nun der Tränen Lauf, es höre alle Trauer auf; der Heiland lebt, der Herr erstand! Ein Engel rufts im Lichtgewand. Alleluja, Alleluja!“ (GL 793, 4)
Jetzt erst recht!

In diesem Sinn wünschen wir Vierzehnheiliger Franziskaner Ihnen allen ein gesegnetes und zuversichtliches, vor allem aber auch gesundes Osterfest!

P. Dietmar Brüggemann ofm, Guardian