Fränkisches Mariensingen in Vierzehnheiligen

Am Sonntag, 20. 05. 2018 um 14.00 Uhr findet in der Basilika Vierzehnheiligen eine Maiandacht statt, die mit Texten, Liedern und Musik aus Franken umrahmt wird. Gebete zur Mutter Gottes Maria werden von Marion Töppke vorgetragen.

Das Neunkirchener Torberg Trio unter der Leitung von Otto Rehm bringen Stücke wie „Suchest du Rat“ oder „Will dich grüßen“.
Der Graatzer Dreigesang mit dem Leiter Heinrich Geßlein singen Lieder wie „Sei gegrüßt du Gnadengarten“ oder „Maria du schöne“.
Yvonne Scharold mit ihren Sängerinnen bringen „Aveglöcklein“, sowie Holder Jungfrau`n“ zum Vortrag.
Von der Musikgruppe Kemmärä Kuckuck unter der Leitung von Hans-Dieter Ruß werden die allgemein gesungenen Lieder „Maria Maienkönigin“ und „O himmlische Frau Königin“ begleitet, sowie Musikstücke und Lieder wie „Geleite durch die Wellen“ oder „Wie schön glänzt die Sonn“ aus der fränkischen Heimat vorgetragen.

Veranstalter sind neben den Franziskanern der Basilika Vierzehnheiligen, die Arbeitsgemeinschaft Fränkische Volksmusik, der Bezirk Oberfranken und der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e.V.

Durchkreuzte Lebenspläne

Ökumenischer Segnungs- und Salbungsgottesdienst
in der Basilika Vierzehnheiligen

Lebensläufe von Menschen erleben Brüche: Träume zerbrechen, Hoffnungen platzen wie Seifenblasen, Erwartungen werden enttäuscht, Lebenspläne werden „durchkreuzt.“
Solche Erfahrungen greift der ökumenische Segnungs- und Salbungsgottesdienst auf, zu dem die Franziskaner und St. Franziskusschwestern von Vierzehnheiligen gemeinsam mit der evangelischen Gemeinde Bad Staffelstein am Freitag vor Pfingsten einladen.
Angesprochen sind Menschen, die an Lebensbrüchen leiden und sich nach Heilung sehnen – für sich selbst oder für Menschen in ihrer Nähe. In der Zusage göttlichen Segens und in einer Salbung soll die heilende Kraft des Gottesgeistes hautnah erfahren werden.
Der Gottesdienst beginnt am Freitag vor Pfingsten, 18. Mai, um 19.00 Uhr in der Basilika.

Benefizkonzert zu Gunsten der Glockensanierung der Basilika Vierzehnheiligen

Mittwoch, 16.05.2018, 19:00 Uhr

Heeresmusikkorps Veitshöchheim
Leitung: Oberstleutnant Roland Kahle, Orgel: Hauptmann d. Res. Georg Hagel
Eintritt: 20,00 €/15,00 €/12,00 €

Bild: Heeresmusikkorps Veitshöchheim, OSFw Bernd Sieg

Das Heeresmusikkorps Veitshöchheim spielt in der Basilika Vierzehnheiligen zu Gunsten der Glockensanierung. Das Blasorchester bietet ein breites Repertoire vom traditionellen Militärmarsch, Transkriptionen klassischer Ouvertüren über Filmmusik bis zu Bigband-Arrangements. Am Dirigentenpult steht Oberstleutnant Roland Kahle, an der Orgel spielt Basilikaorganist und Hauptmann d. Res. Georg Hagel.

Bitte beachten Sie, dass die Basilika Vierzehnheiligen nicht beheizt wird! Es wird daher empfohlen, warme Kleidung zu tragen und sich ggf. eine Decke und ein Sitzkissen mitzubringen.

Mitgliederversammlung „Freunde und Förderer der Basilika Vierzehnheiligen e. V.“

Die 11. Mitgliederversammlung des Vereins „Freunde und Förderer der Basilika Vierzehnheiligen e. V.“ findet am Donnerstag, 24. Mai 2018, um 19.00 Uhr im Diözesanhaus Vierzehnheiligen statt.

Auf der Tagesordnung stehen nach der Begrüßung durch 1. Vorsitzenden Landrat Christian Meißner der Bericht des Geschäftsführers des Vereins P. Heribert Arens OFM, Bericht des Schatzmeisters Raimund Köhler, der Bericht der Rechnungsprüfer Richard Lurz jun. und Walter Mackert. Nach den Entlastungen wird der Haushaltsplan 2018 der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgestellt. Mit dem Punkt „Wünsche und Anträge, Verschiedenes“ schließt die Mitgliederversammlung.
Anträge zur Tagesordnung müssen bis spätestens 10. Mai 2018 schriftlich bei P. Heribert Arens, Vierzehnheiligen 2, 96231 Bad Staffelstein, eingegangen sein.

Im Anschluss (ca. 20.15 Uhr) hält Dipl. Ing. (FH) Walter Christa, Architekt beim staatlichen Bauamt Bamberg einen Vortrag zum Thema: „Türme und Westfassade der Basilika Vierzehnheiligen“.
Alle Mitglieder sind zur Mitgliederversammlung eingeladen, zum Vortrag sind auch Nichtmitglieder willkommen.

Tag des offenen Klosters bei den Franziskusschwestern in Vierzehnheiligen

Die Franziskusschwestern von Vierzehnheiligen laden am Samstag, 21. April 2018 im Rahmen des bundesweiten Tags der offenen Klöster ein, das Mutterhaus der Kongregation kennenzulernen. Die Klosterpforten sind von 14:00-18:00 Uhr geöffnet. Für Leib und Seele ist gesorgt. Um 18:00 Uhr endet der Tag mit der gemeinsamen Vesper.

P. Dominik Lutz ist verstorben

P. Dominik (Philipp) Lutz OFM
* 23. 03. 1926 + 13. 03. 2018

P. Dominik (Taufname Philipp) Lutz wurde am 23. März 1926 in Morlesau bei Hammelburg geboren. Seine Eltern Georg und Emma (geb. Marx) waren einfache Bauersleute. Hier wuchs Philipp in einer christlichen Familie mit drei Brüdern und zwei Schwestern auf.
Mit 6 Jahren kam er in die Volksschule Morlesau. Nach den drei ersten Gymnasialklassen in Dettelbach und Hammelburg kam er ans Franziskanerseminar Antonianum nach Bamberg, wo er das Alte und später das Neue Gymnasium besuchte. Von Oktober 1943 bis Februar 1944 war er als Luftwaffenhelfer in Schweinfurt, bis Mai 1944 beim Reichsarbeitsdienst in Kitzingen und schließlich bis Kriegsende beim Wehrdienst in Schlesien eingesetzt. Gerade in seinen letzten Lebensjahren haben ihn die abenteuerlichen Ereignisse seiner Flucht vor der Gefangenschaft immer wieder bewegt – und wie Gottes schützende Hand ihn begleitet hat.
Gleich nach Kriegsende bat er um die Aufnahme in den Franziskanerorden. Am 13. Oktober 1945 wurde er in Dietfurt eingekleidet und erhielt den Ordensnamen Dominik. Nach dem Noviziat folgte das Studium in München. Seine feierliche Profess legte er am 14. Januar 1950 in die Hände des Provinzials Franz Sales Aschenauer ab. In St. Gabriel in München weihte ihn Kardinal Faulhaber am 8. Juli 1951 zum Priester.
Zunächst wirkte er für ein Jahr als Präfekt in Bamberg St. Jakob. Von 1953 bis 1956 war er in Freystadt Seminarpräfekt und Lehrer. Es folgten 8 Jahre als Kaplan in Nürnberg St. Ludwig, wo er auch als Taubstummenseelsorger der Erzdiözese eingesetzt war. Von 1964 bis 1979 bekleidete er das Amt des Direktors der katholischen Heimatmission in München, war von 1967 bis 1970 Guardian von St. Anna und widmete sich von 1967 bis 1979 mit Liebe, Sorgfalt und Sachverstand dem Wiederaufbau der Klosterkirche.
Von 1981 bis 1992 war er Guardian und weitere neun Jahre bis 2001 Wallfahrtsseelsorger in Vierzehnheiligen. Über acht Jahre investierte er Mühe, Zeit und Geschick in die Restaurierung der Wallfahrtsbasilika. 2001 wurde er auf den Kreuzberg in der Rhön versetzt. Auch dort kümmerte er sich treu um die Wallfahrer. Gesundheitlich angeschlagen zog er im Januar 2010 auf die Pflegestation ins Mutterhaus der St. Franziskusschwestern in Vierzehnheiligen. So kehrte er in „sein“ Vierzehnheiligen zurück. Diesem Wallfahrtsort und vor allem seiner geliebten Basilika gehörte sein Herz.
1997 feierte die Basilika ein Doppeljubiläum: 225 Jahre Weihe der Wallfahrtskirche und 100 Jahre Erhebung zur Basilika. Zu diesem Anlass schrieb Dominik einen Liebesbrief an „seine“ Basilika”. Darin heißt es: „Stolz und anmutig wirkst Du in Deinem strahlenden Gewand. Zwar haben Dich die „Fachleut“ ein wenig verkannt, als wir Dich jüngst ganz besonders heraus-geputzt haben: sie gönnten Dir nicht das leuchtende weiße Kleid und sie knauserten auch mit dem Gold der Borten. Dennoch kannst Du Dich vor aller Welt sehen lassen. Wie eine glücklich strahlende Braut bist du, meine liebe Basilika! Das ,,Lächeln Gottes am Obermain“,nennt man Dich – gibt es eine schönere Liebes¬erklärung? Glücklich, meine liebe Basilika, wer in Deiner schützenden Nähe leben kann. Ich wünsche Dir zu Deinem Doppeljubiläum, dass viele, viele kommen. Dann schenke ihnen allen – und auch mir – Dein beglückendes Lächeln.”
Die Ehrenmedaillen der Städte Bad Staffelstein und Hammelburg sowie des Bezirks Oberfranken und das Bundesverdienstkreuz sind Zeichen der Wertschätzung seines Wirkens.
Sein ganz persönlicher Stil als Wallfahrtsseelsorger ist vielen Pilgern in lebendiger Erinnerung.

Besonders im letzten Jahr ließen seine körperlichen und geistigen Kräfte immer mehr nach. Am 13. März rief ihn Gott in seine „himmlische Basilika“. Möge er dort für immer glücklich sein.

Das Requiem feiern wir am Montag, 19. März, um 11.00 Uhr in der Basilika Vierzehnheiligen, anschließend ist die Beisetzung auf dem Klosterfriedhof neben der Basilika.