Gott suchen kann ich auf vielen Wegen,
finden werde ich ihn dort, wo ich liebe.  

Christa Carina Kokol

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Mai 2017
Geistliche Impulse

Wallfahren - damit ihr Hoffnung habt

Der Ökumenische Kirchentag im Mai 2010 in München
ist so auch etwas wie eine große Wallfahrt,
zu der sich evangelische und katholische Christen aufmachen.
Er steht unter dem Thema: „Damit ihr Hoffnung habt“.
Wer sich zu einer Wallfahrt auf den Weg macht
lässt sich auf vielfältige Weise auf das Abenteuer der Hoffnung ein.

 
wallhoff
 

Der Weg ist ein Urbild der Hoffnung:
Er verdankt sich Menschen, die ihn gegangen sind.
Er bezeugt das Ziel, obwohl man es nicht sehen kann.
Er fordert die Kräfte der Pilger heraus
und lässt nicht zu, dass sie aufgeben oder umkehren.

Die Wallfahrer sind Hoffnungsträger:
Wer ihnen begegnet spürt etwas von der Kraft der Hoffnung.
Sie schauen nach vorne, nicht nach rückwärts.
Sie nehmen die Bilder der Hoffnung am Weg wahr.
Eine heilige Unruhe hat sie erfasst,
je näher das Ziel kommt.

Die Gemeinschaft der Wallfahrer – auf Hoffnung hin
Auch im schweigenden Dahingehen ist keiner allein.
Sie tragen einander die Lasten.
Sie teilen Zeit und Erfahrungen im Glauben.
Sie orientieren sich an dem, der langsamer ist.
Ihr Auftauchen verkündet denen, die ihnen begegnen,
dass Leben mehr ist als Erfolg und Leistung und Geld.

Vierzehnheiligen ist ein Ort der Hoffnung:

Wo der Himmel die Erde berührt hat, da ist Hoffnung spürbar.
Millionen von Menschen haben dort die Last des Lebens abgelegt
und sind gestärkt mit neuem Lebensmut heimgekehrt.
Die Basilika in ihrer lichterfüllten Schönheit
spricht die Sprache der Hoffnung.

Das Kreuz ist das Zeichen der Hoffnung:

Die Wallfahrer folgen dem Kreuz.
Im Kreuz Christi ist den Menschen
der Sieg des Lebens über den Tod verbürgt.
Im Geheimnis von Kreuz und Auferstehung
hat sich die Liebe Gottes verdichtet,
der uns nicht fallen lässt – auf keinen Fall!

Sei gegrüßt, gekreuzigter und auferstandener Herr,
du unsere einzige Hoffnung (aus der Liturgie).