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Gedenktag:

Heimat:

Todesjahr:

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Patronat:

griechisch AKAKIOS, der nicht Böse, der Unschuldige

8. Mai

Kappadozien (südliche Türkei)

um 305 unter Kaiser Diokletian durch Enthauptung

Soldat mit Kreuz und Dornenkrone

Nothelfer in Lebensnöten; bei Streit um Gerechtigkeit


Er zählt zu den drei Soldaten- und Ritterheiligen. Seine Heimat war Kappadozien. Als Hauptmann und Oberst „primicerius“ des kaiserlichen Heeres aus Kappadozien erlitt er das Martyrium in der diokletianischen Verfolgung um 305. An seiner Hinrichtungsstätte baute man ihm eine Gedenkkirche.

 

Kaiser Konstantin ließ später eine weitere Kirche errichten und dorthin die Gebeine des Märtyrers übertragen. Im Jahre 360 wurden die sterblichen Reste des ersten christlichen Kaisers Konstantin dorthin bestattet. Das Sterben des Nothelfers Achatius von Konstantinopel birgt eine interessante Legende: Demnach soll sein Leichnam in einem Sarg ins Meer geworfen worden sein, er ging aber nicht unter. Die Wellen trugen den Sarg bis zur Küste Unteritaliens. In Chale in Kalabrien wurde dem wundertätigen Heiligen eine Kirche erbaut. Reliquien des Heiligen werden verehrt in Hirsau, Lorch und Weingarten.

 

Gebet zum Heiligen Achatius

Heiliger Achatius, auch wenn wir wissen, dass Christus durch seine Auferstehung uns die Tür zum ewigen Leben geöffnet hat, können wir die Angst vor dem Sterben nur schwerlich überwinden. Wecke in uns das Vertrauen auf die Barmherzigkeit Gottes und hilf uns, so zu leben, dass wir immer in seiner Gnade bleiben.